Liebe Sales-Ladies und -Gentlemen!

Dieses Jahr habe ich mir eine echt schöne Skijacke geleistet. Und tatsächlich hat schon beim zweiten Mal Tragen der kleine Reißverschluss am Ärmel (der für den Skiausweis) den Geist aufgegeben.

Ich habe mich auf den Weg zu dem Haupt-Geschäft dieser Marke in München gemacht. Die Jacke hatte ich dort nicht mal gekauft, aber anstandslos hat mir eine sehr freundliche Mitarbeiterin die Jacke abgenommen und mir gesagt sie würde mir Bescheid geben, sobald die Jacke wieder gesund J gemacht wäre.

Versprochen und eingehalten. Diese Woche bekam ich einen Anruf und heute habe ich die Jacke abgeholt.

Eine andere sehr freundliche Mitarbeiterin nimmt mir den Abholschein ab, bietet mir noch etwas zu trinken an und macht sich auf den Weg meine Jacke zu holen. Als sie wieder damit auftaucht strahlt sie über das ganze Gesicht und dann macht sie den Verkaufstrainer sprachlos und glücklich:

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Liebe Sales-Ladies und -Gentlemen!

Sie wissen ja mittlerweile schon von mir, dass ich zu viel Zeit an Flughäfen verbringe.

Eine Warnung an alle, die nur gelegentlich reisen: Duty-Free ist nicht wirklich günstig.

Attraktiver wird es, wenn man eine Kundenkarte von einer der großen Duty-Free Ketten hat und hier von besonderen Rabatt-Aktionen profitiert. So eine Karte habe ich und nutzte diese bisher auch regelmäßig. Da gibt es mal 20% als Geburtstagsgeschenk, mal 15% Als Spring-Aktion, mal 20% End of Season etc.

Normalerweise funktionierte dies immer so, dass ich beim bezahlen meine Karte vorzeige und die Dame, dann im Computer sehen kann, auf welche der Aktionen ich Anspruch habe.

Nicht so, bei einer jungen Dame, die mir gerade im Duty-Free Shop in Berlin gegenüberstand. Sie belehrte mich, dass ich doch die jeweiligen Rabattgutscheine mitzuführen hätte. Deswegen werden sie mir auch ja nach Hause geschickt. Und wenn die anderen Verkäuferinnen, an den anderen Flughäfen in Deutschland, das anders machen würden als sie, dann machen die das falsch...! Kein Rabatt.

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Liebe Sales-Ladies und -Gentlemen!

Die Shopping-Meilen der großen Städte in Deutschland sind eine nie versiegende Quelle des Lernens für mich. Hier kann man lernen, welche Wirkung gekonntes Marketing auf Menschen hat und was, selbst zu absurdesten Preisen, von Menschen gekauft wird, wenn es denn nur schön angepriesen wird.

Ich betrete einen Schuhladen auf dem Ku'damm in Berlin und ich fühle mich von Anfang an unwohl. Das hat jetzt weniger mit der offensichtlichen Ausrichtung auf wohlhabende, osteuropäische Kunden zu tun, sondern viel mehr mit der Art des Umganges. Schon der herablassende Blick der beiden Damen hinter der Kasse, lässt mich ahnen, dass ich hier nicht als Zielgruppe erachtet werde. Die Begrüßung ist entsprechend eisig und als ich mich auf den Weg Richtung Herrenschuhe mache, heftet sich eine der Beiden an meine Fersen. In meinen Rücken fragt sie mich: „Kann ich Ihnen weiterhelfen?“ (Falsche Frage! „Wie kann...?“)

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Liebe Sales-Ladies und -Gentlemen!

Gesundheit ist unser höchstes Gut! Ohne Gesundheit ist alles nichts.

Dies darf ich diese Woche am eigenen Leib erfahren und auch mich hat der Grippevirus erwischt. Zum ersten Mal, seit ich vor elf Jahren meine Verkaufstrainings gegründet habe, muss ich kapitulieren und leider ein gebuchtes Training absagen. Zum Glück hat mein Kunde großes Verständnis.

So bin ich also bei einem vertrauten Arzt von mir. Zuerst nimmt er sich Zeit und wir unterhalten uns über unser Leben und er will von mir unbedingt noch mal alle Bilder meines letzten Vortrages sehen. Für ihn erscheint es völlig unmöglich, vor so vielen Menschen zu sprechen und damit ermögliche ich ihm hinter die Kulissen einer anderen Welt zu blicken.

Schließlich frage ich ihn: „So, und was machen wir jetzt mit mir?“

Ohne den geringsten Zweifel in der Stimme antwortet er mir:

„Ganz einfach! Ich schaue mir dich jetzt genauer an und dann mache ich dich gesund.“

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